Nachdem wir noch einmal in Erinnerung gerufen haben, wie alles begann bei askabit, geben wir nun schonmal einen Ausblick darauf, wie es weitergeht.
Denn die letzten Wochen und Monate wurden dafür genutzt, askabit grundlegend zu verändern. Zum einen vom Aussehen (wobei dies sicher noch nicht die finale Version sein wird), zum anderen Technisch, wodurch die Funktionen und die Benutzerfreundlichkeit grundlegend verbessert wurde.
Aber erst noch einmal zurück zu dem was war, nachdem alles begann, denn zwischen damals und jetzt liegen immerhin 3 Jahre.
Das Fragestellen funktionierte soweit gut. Man durfte eine 300-Zeichen lange Frage eingeben. Diese Frage wurde dann an angemeldete Benutzer, die sich in dem entsprechenden Fragengebiet oder der Region, in die gefragt wurde, per E-Mail versendet. Und die Empfänger dieser Mail konnten dann direkt per E-Mail antworten oder die Frage weiterleiten, an Bekannte, die die Frage evtl. beantworten können.
Dabei war die Begrenzung der Frage auf 300 Zeichen zwar akzeptabel, aber immer wieder kam Kritik von Benutzern, weil nicht jede Frage in 300 Zeichen formuliert werden kann.
Diese Begrenzung wird nun fallen. Wir raten natürlich weiterhin jedem, sich so kurz wie möglich zu halten, aber wer mehr Hintergrundinformationen in einer Frage verpacken will, kann dies nun tun.
Das Antworten per E-Mail war in der Tat eine schöne Sache. Jedoch kam es hier des öfteren zu Problemen. Zum einen sind viele Autoresponder der E-Mailbetreiber nicht richtig eingestellt, sodass trotz entsprechender Vorkehrungen unsererseits, immer wieder Autoresponder-Antworten als Antwort auf eine Frage gewertet wurde. Zudem kam es vor, dass PCs von Benutzern, die einen Virus hatten, wahllos auf Fragen geantwortet haben. Viren konnten durch askabit zwar nicht versendet werden und auch die meisten Spam-Mails dieser Art wurden erfolgreich ausgefiltert, mit wachsendem Mailaufkommen ist dies jedoch immer schwieriger zu bewältigen.
Ausschlaggebender Grund, Antworten per E-Mail zukünftig abzustellen, ist jedoch die eingeschränkte Flexibilität, die das Antworten per Mail mit sich bringt.
So können zukünftig über die askabit-Seite Dateien an eine Antwort angehangen werden (vorerst Bilder, später weitere Datei-Formate). Zudem ist es möglich, bestimmte Orte auf einer Landkarte zu markieren, sodass der Fragesteller direkt sieht, um welchen Punkt es sich handelt.
Als weitere Neuerung gilt, dass der Antwortende entscheiden kann, ob seine Antwort für alle, oder nur für den Fragesteller sichtbar sein soll - zum Beispiel wenn er nur einer Person von einem besonders schönen Ort erzählen möchte, dies aber nicht gleich jeder andere mitkriegen soll.
Zurecht fragt sich nun der ein oder andere, wofür der letzte Punkt notwendig sei. Denn Antworten wurden bisher nicht öffentlich angezeigt, sondern waren nur für den Fragesteller sichtbar.
Auch dies wurde geändert, denn eine Vielzahl von Fragen - auch regionaler Fragen - und deren Antworten ist für viele Menschen wichtig und interessant. So werden in der Standard-Einstellung zukünftig alle Antworten veröffentlicht. Jedoch kann sowohl der Fragesteller, sofern er sich bei askabit angemeldet hat, als auch der Antwortende auswählen, dass die entsprechenden Antworten nicht für alle anderen Personen angezeigt werden dürfen.
Eine weitere kleine, aber wichtige Neuerung: Auch nicht-angemeldete Nutzer dürfen Fragen stellen und Antworten geben. Zwar mit kleinen Einschränkungen und einem kleineren Funktionsumfang, aber dennoch praktikabel. So müssen Fragen von nicht-angemeldeten Benutzern erst freigeschaltet werden, ausserdem sind Dateianhänge an die Antwort und die Fragen nicht möglich.
Im Gegenzug bieten wir den angemeldeten Benutzern mehr Möglichkeiten, damit diese keine Nachteile gegenüber nicht-angemeldeten Nutzern haben. Zwar kann natürlich auch jeder angemeldete Nutzer sich ausloggen und eine Frage “anonym” stellen, damit er jedoch auch die Vorteile seiner Mitgliedschaft ausnutzen kann, ist es auch für ihn als eingeloggten Nutzer möglich, per Häckchen setzen, Fragen anonym zu stellen.
Und warum schreiben wir das ganze hier? Ganz einfach: Weil es nicht mehr lange dauert, bis askabit in die zweite Runde geht.